Gesund im Winter - Tipp 5: Ein unbesiegbares Immunsystem durch Wasser

Heute erfahren Sie, wie das Trinken von ausreichend Wasser Ihnen in der kühlen Jahreszeit helfen kann Infekte erfolgreich abzuwehren. Außerdem 3 Tipps, wie Sie Ihren Flüssigkeitsbedarf ganz einfach decken.

 

Das kühle Nass - eine Wohltat für unseren Körper

Äußerlich tut unserm Immunsystem Wasser in Form von Kneipp- und Fußbädern oder Wechselduschen gut. Besonders erfrischt es nach einem Saunabad. Aber auch die "innerliche" Anwendung von Wasser ist keinesfalls zu vernachlässigen. Ihr kommt bei der Stärkung des Immunsystems eine wesentliche Bedeutung zu. 

Ohne Frage: Ohne Wasser können wir Menschen nicht überleben. Unser Körper besteht zu einem beträchtlichen Teil aus Wasser, nämlich zu ca. 50 bis 60 Prozent. Wasser ist Bestandteil all unserer Körperflüssigkeiten, beispielsweise in der Tränenflüssigkeit, die uns vor dem Eindringen vieler Krankheitserreger schützt und ohne die unser Auge vertrocknen würde. Auch unser Blut besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Es fließt durch unseren Körper und versorgt unsere Organe und Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen. Wasser sorgt auch dafür, dass über den Urin die Stoffe hinaustransportiert werden, die unser Körper nicht verwerten kann. Zudem verliert unser Körper täglich Wasser durch die Atmung, Wasserlassen, Schwitzen und über den Darm. Um die lebenswichtigen Prozesse aufrecht zu erhalten, muss also ständig Flüssigkeit nachgeliefert werden. 

 

Trinken Sie Wasser, nicht zu viel und nicht zu wenig

Viele Menschen neigen dazu, viel zu wenig zu trinken. Sie trinken oft erst, wenn sich großer Durst meldet. Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten, v.a. bei Kindern, können die Folge von zu geringer Flüssigkeitszufuhr sein. Warten Sie mit dem Trinken also nicht ab, bis Sie Durst haben

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Dabei ist das Trinken von ausreichend Wasser so wichtig für unseren Körper, da es eine der Hauptaufgaben von Wasser ist, die Ausscheidung von Giften und Stoffwechselschlacken zu unterstützen. Wenn Sie zu wenig trinken, dann bleiben manche Giftstoffe im Körper und reichern sich dort an. Dies kann auf lange Sicht zu gesundheitlichen Problemen führen.

Wenn ich von einer „ausreichenden“ Flüssigkeitszufuhr spreche, dann ist hier auch „ausreichend“ gemeint. Übertreiben Sie es nicht mit dem Trinken. Studien deuten darauf hin, dass übertriebenes Trinken dem Körper sogar schaden kann. Gerade bei Extremsportlern, wie Marathonläufern etc., kam es durch zu viel Wasser trinken schon zu regelrechten „Vergiftungen“. Durch zu übermäßiges Trinken, dringt zu Wasser in unsere Zellen ein, was diese zum Platzen bringen kann. 

Wer täglich 1,5 Liter, also etwas 6-8 Gläser trinkt, sichert ohne Zweifel seinen Flüssigkeitsbedarf. Mehr zu trinken führt oft nur dazu, dass wertvolle Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe ausgespült werden.

 

Diese Getränke tun uns gut

Es ist sehr wichtig, dass wir nicht das Falsche trinken. Mit "trinken" ist in diesem Beitrag natürlich keinesfalls das Trinken von Alkohol gemeint. Getränke wie Wasser, Tee und Schorlen aus natürlichen Fruchtsäften stehen an oberster Stelle der Empfehlungsliste von Ernährungsberatern und Ärzten. Denken Sie daran, ausreichend zu trinken. Versuchen Sie möglichst auf zuckerhaltige oder künstlich gesüßte Getränke zu verzichten. Zudem sollten Sie den Genuss von Koffein und vor allem von Alkohol einschränken. Natürlich sind zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag und gelegentlich ein Schluck Wein zum Abendessen für einen gesunden Menschen nicht schädlich, aber übertreiben Sie es nicht.

 

Und hier 3 Tipps, die Ihnen helfen ausreichend zu trinken:

1. Stellen Sie sich immer ein Glas Wasser bereit. Am einfachsten das Trinken nicht zu vergessen ist natürlich, wenn wir unser Getränk direkt vor uns sehen. Da wir einen Großteil unseres Lebens in der Arbeit verbringen, ist es natürlich wichtig, dass wir auch dort ans regelmäßige Trinken denken. Zugegeben, in den meisten Berufen fällt das nicht leicht. Während meiner Forschungsarbeiten im Labor war es für mich schwierig ausreichend zu trinken, da hier Essen und Trinken natürlich strengstens verboten sind. Trotzdem habe ich versucht mir  immer ein gut gefülltes Glas Wasser in Labornähe, beispielsweise auf meinem Spind oder in der Gemeinschaftsküche, bereit zu stellen. Wo Sie auch arbeiten, versuchen Sie es.

2. Mischen Sie Wasser mit ein wenig Saft. Wem Wasser einfach zu langweilig schmeckt, der sollte einfach ein bisschen Saft dazu mischen. Hier sind die Möglichkeiten ja beinahe unbegrenzt und Abwechslung ist garantiert. Ich mische Saft und Wasser am liebsten in einem Verhältnis 1:3, also 1 Teil Saft und 2 Teile Wasser. Das erfrischt und enthält nicht zu viele Kalorien. Auf Nektar verzichte ich persönlich ganz, da er zu süß schmeckt und mir für ein Getränk einfach zu viel Zucker enthält.

3. Haben Sie immer eine Flasche Wasser dabei. Ob im Auto, beim längeren Rad- und Wandertouren oder in der Handtasche, es ist fast immer mögliche sich eine kleine 0,5 L Flasche Wasser einzupacken. So ist man beispielsweise bei längeren Fahrten, beim Einkaufbummel oder beim Arzt im Wartezimmer gerüstet bevor sich der große Durst meldet. Achten Sie im Winter darauf, dass Ihr Wasser nicht einfriert. Nicht dass es Ihnen geht wie meinem Mann neulich, als bei einer längeren Wanderung das Wasser in seinem Trinkrucksack einfror. Da wäre eine schöne Thermoskanne Tee natürlich besser gewesen.

 

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