Gesund im Winter - Tipp 3: Tanken Sie Vitamin D - Ein Geschenk der Sonne

Liebe Leser, meine heutiger Beitrag zur Reihe "Gesund im Winter" handelt von einem besondern  "Wintervitamin" - dem Vitamin D. Erfahren Sie wie es täglich zu unserm Wohlbefinden beiträgt und wie einfach Sie Ihre Vitamin-D-Speicher auffüllen.  

 

Vitamin D - Ein Geschenk der Sonne

Wer hätte das gedacht? Für ein starkes Immunsystem brauchen wir ausreichend Sonnenlicht!

Ich muss zugeben, dass selbst ich als promovierte Biologin vor meinem Aufenthalt in Finnland selbst noch nie über die Wirkung von Vitamin D nachgedacht hatte und auch nicht besonders viel darüber wusste. Die Bedeutung dieses ganz besonderen Vitamins wurde mir allerdings in den teileweise sehr langen und vor allem dunklen Wintern bald klar.

Unser Körper braucht Sonne, um Vitamin D bilden zu können. Unter dem Einfluss von UV-Licht wird nämlich aus Cholesterin-Vorstufen Vitamin D in der Haut gebildet. Vitamin-D-Verbindungen wandeln sich im Körper zur aktiven Form um: dem sogenannten Calcitriol, dessen Funktion im Körper einem Hormon entspricht. Daher bezeichnet man Vitamin D auch als Prohormon, also als Hormonvorstufe. Seine Umwandlung in Calcitriol findet in mehreren Schritten in Haut, Leber und Nieren statt. Calcitriol beeinflusst die Differenzierung von Makrophagen, Antigen-präsentierende Zellen, dendritische Zellen und Lymphozyten und trägt so zu einem intakten Immunsystem bei. Vitamin D hilft also den Abwehrzellen, damit diese sich richtig entwickeln können. Zudem regt es die Abwehrzellen an, das antibakteriell wirkende Cathelizidin zu bilden. 

 

Vitamin D für starke Knochen

Die Funktion von Vitamin D in unserem Körper ist zudem insbesondere für die Knochen sehr wichtig. Es sorgt dafür, dass sich Vorläuferzellen von Knochenzellen bilden und reifen. Zudem regelt Vitamin D den Calciumhaushalt und spielt eine Rolle im Stoffwechsel des Mineralstoffs Phosphat.

 

Ein Produkt aus Eigenherstellung

Nicht ganz. Der menschliche Körper bildet zwar etwa 80 Prozent der benötigten Vitamin-D-Menge unter Einwirkung der Sonnenbestrahlung selbst, aber ungefähr 20 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs müssen wir über die Nahrung decken. Das fettlösliche Vitamin D findet sich vor allem in Fisch, Milchprodukten, Leber oder Eigelb. Wer kein großer Fan von Lebertran ist, kann den Mangel bequem mit Vitamin-D-Präparaten ausgleichen.

Ausgesprochene "Stubenhocker" oder bettlägerige Menschen, die nur sehr selten im Freien sind, können einen Vitamin-D-Mangel entwickeln. Ältere Menschen haben ebenso ein höheres Risiko für einen Vitamin-D-Mangel, da unser Körper im Alter weniger Vitamin D herstellt. Auch in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren kann ein Vitamin-D-Mangel entstehen. Wenn Kinder zu wenig Vitamin D bilden oder zu sich nehmen, ist ihre Abwehrfunktion geschwächt. Zudem entwickeln sich ihre Knochen, Muskulatur und Zähne nicht richtig.

 

Meine Empfehlung an Sie: Verbringen Sie besonders in der kalten, dunklen Jahreszeit ausreichend Zeit in der Sonne. Hierbei rate ich  Ihnen natürlich nicht zu ausgiebigen Sonnenbädern. Im Winter reicht es in den meisten Fällen aus täglich 10 Minuten, z. B. in der Mittagspause, in die Sonne zu gehen. Dabei sollten Sie Gesicht und Unterarme den wärmenden Sonnenstrahlen aussetzen.

Reicht die Sonne im Winter nicht aus, Ihren Vitamin-D-Bedarf zu decken, füllen Sie Ihren Vitamin-D-Speicher ganz einfach durch die Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung, z. B. durch ein geeignetes Nahrungsergänzungsmittel, wieder auf.

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