Erntezeit ist Kürbiszeit!

Erntezeit ist Kürbiszeit!

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Der Kürbis ist eines der absoluten kulinarischen Highlights im Herbst und Winter. Er gehört zur Familie der Kürbisgewächse und ist eine einjährige, meist am Boden rankende oder kletternde Pflanze. Er ist kalorienarm, gesund, aromatisch und in der Küche wunderbar vielfältig einsetzbar. Wir verraten Ihnen, welche wertvollen Inhaltsstoffe im Kürbis stecken und geben Ihnen Tipps zu Einkauf, Lagerung und Zubereitung.

Mit dem Kürbis ist es ein bisschen so wie mit Spargel, Erdbeeren oder Pilzen: Was es nicht das ganze Jahr über frisch im Handel gibt, wird in der jeweiligen Saison fast automatisch zum absoluten Kassenschlager. Und deshalb ist jetzt im Herbst der Kürbis in all seinen Varianten wieder das absolute Lieblingsprodukt. Kein Wunder, denn mit nur 25 Kalorien pro 100 Gramm gehören Kürbisse zu den Top-Lebensmitteln für alle, die auf ihre Figur achten.

Kuerbiszeit

Noch dazu ist der Kürbis sehr gesund und ein wichtiger Lieferant für Vitamine (u.a. Beta-Carotin als Vorstufe vom Vitamin A), Mineralstoffe (u.a. Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen) und sättigende Ballaststoffe. Der Kürbis besteht zu 90 % aus Wasser, enthält aber trotzdem wichtige Inhaltsstoffe, wie leicht verdauliche Kohlenhydrate und Eisen.

Aber er ist nicht nur gesund! Von kulinarischem Interesse sind unter den rund 800 bekannten Kürbisgewächsen die Speisekürbisse. Zu den beliebtesten gehören bei uns der nussig-buttrig schmeckende Butternusskürbis, der pikante Muskatkürbis, der besonders aromatische Hokkaidokürbis oder auch der gelbe Zentner. Auch der Spargelkürbis mit seinem fädigen Fruchtfleisch hat viele Fans und lässt sich tatsächlich als Spaghetti-Ersatz verwenden. Ob als klassische Kürbissuppe, als Kürbispüree oder sogar als Kürbis-Mousse zum Dessert - die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Zudem ist es oft sogar das Lieblingsessen kleiner Kinder, da der Kürbis leicht süßlich schmeckt. 

Lagerung: Durch Klopfen des Kürbisses kann man feststellen, ob er reif ist oder nicht. Klingt er hohl, dann ist er reif. Zudem soll der Kürbis kühl zwischen 10 - 13 Grad gelagert werden. Dadurch kann er oft mehrere Monate gelagert werden. Angeschnittene Kürbisse können im Kühlschrank ca. 2 Tage aufbewahrt werden. Der Kürbis kann auch jederzeit blanchiert und dann eingefroren werden. Nach ca. 4 Monaten sollte er dann jedoch weiterverarbeitet werden. Speisekürbisse kann man zudem auch bedenkenlos roh essen. Aber Vorsicht beim Ziehkürbis: Diese sind zwar schön anzusehen, aber zum Essen eignen sie sich nicht. Sie enthalten den Bitterstoff Cucurbitacin, der Übelkeit und Bauchschmerzen auslösen kann. 

Der kostbarste Schatz des Kürbisses sind jedoch die Kürbiskerne. Aus ihnen wird in einem aufwändigen Verfahren hochwertiges Kürbiskernöl hergestellt. Das Kürbiskernöl schmeckt nussig und ist sehr gesund. Es enthält Linolsäure und Vitamin E. Diese senken einen erhöhten Cholesterinspiegel und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Das Kürbiskernöl sollte nicht erhitzt werden, damit die gesunden Inhaltsstoffe wirken können.

So kalorienarm wie das Fruchtfleisch sind die Kerne allerdings nicht. 100 Gramm Kerne enthalten in etwa 500 Kalorien. Deshalb sollte man sie sparsam dosieren, z.B. zum Salat oder in Quark. 

Wie wird der Kürbis verarbeitet? Bei fast allen Kürbisrezepten kann man sich die Arbeit wesentlich erleichtern, indem man den Kürbis halbiert, mit den offenen Seiten nach oben in den Backofen legt und die Hälften bei 120 - 150 Grad ca. 20 - 30 Minuten weich werden lässt. Werden die Ränder oben langsam dunkel, ist der Kürbis weich genug. Bei Kürbissen wie zum Beispiel der Sorte Muscat de Provence lässt sich die Haut einfach und problemlos abziehen. Das Kürbisfleisch lässt sich leicht in Stücke schneiden und kann dann weiterverarbeitet werden. Zudem ist die Farbe des Kürbisses so leuchtender und der Geschmack noch intensiver. Dieses Verfahren eignet sich bei fast allen Rezepten, es sei denn, Sie wollen das Menü in der Kürbisschale servieren oder Sie benötigen den Kürbis für Halloween. 

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Quelle: Kürbis_Company

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